Hallo Umwelt-Bodyguard

Hippie-Kränze bastelnde Yoko Ono-Verehrerinnen, schnöden Naturtofu-kauende Bartträger und dann auch noch gemeinsames Beisammensein im Singkreis: So stellt sich bestimmt derdie ein oder andere die typischen Umwelt-Bodyguard vor. Gähn, dieses mittelalterliche Klischee-Denken ist natürlich sowas von gestern und totaler Quatsch. Denn Nachhaltigkeit und Umweltschutz gehen doch uns alle etwas an! Deshalb ist unsere Umwelt-Bodyguard-Sektion auch genau die Richtige für dich.

Entscheide dich bewusst für die Zukunft und sei Teil der dringend notwendigen Kehrtwende hin zur pflanzenbasierten Kost. Denn rund 24% des europäischen CO2-Verbrauches gehen auf den Konsum tierischer Lebensmittel zurück. Bereits eine flexitarische Ernährung mit veganen Produkten kann maßgeblich dabei helfen, die dringend notwenige Konsumreduktion tierischer Lebensmittel insgesamt zu minimieren. Je mehr FlexitarierInnen, VegetarierInnen und vor allem Veganer*Innen, desto besser ist es für die Umwelt.

Zur Veranschaulichung: Mit einer rein pflanzlichen Ernährung kannst du pro Tag 4.200 Liter Wasser sparen, 3,8 Quadratmeter Wald sowie 1 Tier retten und ganze 4,5kg CO2 reduzieren (Quelle: www.cowspiracy.com/facts). Wow, wenn das kein Argument ist!

Die Ökobilanz unserer Produkte

Anhand eines Nachhaltigkeits-Scores, der auf der Verpackung unserer Produkte zu sehen ist, legen wir die Ökobilanz jedes einzelnen Artikels offen. Wie, wo, was und warum wir das tun, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Unser Umwelt-Bodyguard-Produkt-Tipp: Die Veganz Coconut Tafeln

Wer braucht schon Vollmilchschokolade, wenn man die schokotastischen Coconut Chocs von Veganz haben kann? In den Sorten Original und Fruity Quinoa überzeugen die beiden veganen Sweethearts nicht nur mit ihrem unglaublich zarten Schmelz, sondern auch mit ihrer nachhaltigen Verpackung und einem ziemlich guten Eaternity-Nachhaltigkeits-Score!

Dir ist der Umweltfußabdruck von Lebensmitteln auch immens wichtig? Dann solltest du dir unsere weiteren nachhaltigen Lieblinge mal ganz genau anschauen.

Umwelt-Bodyguard-FAQ

Warum verwendet ihr immer noch Produktverpackungen aus Plastik?

Die Verpackungen unserer Produkte sind für uns und auch für unsere Umwelt immens wichtig. Vor allem über Plastik macht sich das Veganz Team besonders viele Gedanken. So versuchen wir nach Möglichkeit Plastikverpackungen zu reduzieren oder durch andere Verpackungs-Materialien zu ersetzen. Das gelingt nicht immer, bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass diese Verpackungen nicht nachhaltig sind. Denn für viele Produkte ist Kunststoff in der Tat eine essentielle Verpackung. Und Überraschung: umweltfreundlicher als zum Beispiel Glas.
Richtig gelesen! Dass Einwegglas per se in punkto Nachhaltigkeit besser dasteht als Plastik, ist ein weit verbreiteter Eco-Mythos. Wie umweltfreundlich eine Produktverpackung ist, hängt von den Faktoren “Energieverbrauch bei der Produktion”, “Vertriebswege”, “Energieaufwand beim Recycling”, “Größe und Gewicht der Verpackung” und “Aufwand der Reinigung” ab. Das bedeutet für unser Glas-Beispiel:

  • Die Erzeugung von Glas ist ziemlich teuer und aufwändig. Bei der Herstellung aus Quarzsand – einem endlich vorhandenen Rohstoff – wird so viel Energie und Hitze benötigt, dass man diesen Aufwand eigentlich nur durch die unendliche Nutzung des Glasbehälters kompensieren kann.
  • Glas wiegt schwerer als Plastik, sodass der CO2-Fußabdruck beim Transportweg von Glas größer ist als bei Plastikverpackungen.
  • Mehrweggläser lassen sich zwar gut recyceln und bei sehr hohen Temperaturen wieder komplett einschmelzen, aber dafür wird immens viel Energie benötigt. Bei der Reinigung muss zudem Chemie verwendet werden, welche die Umwelt und das Klima (Stichwort CO2) belastet.

Wenn man alle Faktoren, die bei der Verpackung eine Rolle spielen – wie die Nachhaltigkeit, die Erfüllung der strengen rechtlichen Anforderungen an Lebensmittelverpackungen sowie eine verbraucherfreundliche Preisgestaltung – stellt Kunststoff oftmals einfach die beste Alternative dar.

Denn gerade im Hinblick auf Haltbarkeit, ausreichenden Produktschutz, Frische und Hygiene ist Kunststoff als Verpackungsmaterial einfach unschlagbar. Denn alle Veganz Produkte werden vom Produzenten zu uns und dann in den Supermarkt transportiert und gehen durch viele Hände. Halbgare Kompromisse kommen hier also nicht infrage – dafür ist uns die Sicherheit des Produktes und letztendlich natürlich auch deine Sicherheit einfach viel zu wichtig. Unser Ziel ist es allerdings möglichst alle Produktverpackungen so nachhaltig wie möglich zu gestalten und wo möglich auf fortschrittlichere Alternativen umzusteigen. Natürlich werden wir dafür weiterhin aktuelle Entwicklungen im Bereich der Verpackungstechnologie verfolgen und so unser Verpackungskonzept peu à peu optimieren.

Mit unseren kompostierbaren Innenfolien der Veganz Chocs und dem Eco-Pack des Veganz Genießerstücks – welches aus nachwachsenden Rohstoffen besteht – sind uns schon enorme Verbesserungen gelungen. Zudem wird der ökologische Fußabdruck unserer Verpackungen bei den Berechnungen für den jeweiligen Nachhaltigkeits-Score des Produkts berücksichtigt.

Wenn du Ideen hast, wie wir unser Verpackungskonzept optimieren und somit Plastik reduzieren können, teile es uns gerne über unser Kontaktformular mit. Wir freuen uns über deine Vorschläge.

Welche nachhaltigen Verpackungen nutzt ihr bereits?

Nachhaltigkeit steckt in unseren Produkten und drum herum – also auch in unseren Verpackungen. Trotz der strengen Lebensmittelstandards für Haltbarkeit und Lagerung suchen wir nach Lösungen, um Verpackungen aus Kunststoff zu reduzieren oder im besten Fall vollständig zu vermeiden. Unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit erwartet Veganz, dass die Verpackungen vorzugsweise aus Recyclingmaterial hergestellt werden. Das heißt, dass diese idealerweise nach den Richtlinien des Blauen Engel bzw. FSC-Recycled oder vergleichbar zertifiziert sein sollen.

Doch wir haben noch mehr in petto: Von kompostierbaren Folien aus NatureFlexTM-Material oder nachwachsenden Rohstoffen wie Cellulose und Stärke, recyceltem (Alt-)Papier und PET über mineralölfreien Druckfarben – wir finden für so gut wie jedes Veganz-Produkt eine nachhaltige Hülle!

Einige Produkte von Veganz enthalten Palmöl. Wieso?

Zuallererst die für uns wichtigste Info vorweg: Bereits 92% unserer Produkte sind frei von Palmöl und -fett und lediglich in 11 von über 120 Veganz-Produkten ist Palmfett enthalten – natürlich RSPO-zertifiziert. Warum? Weil wir selbstverständlich sehr behutsam mit dieser Zutat umgehen wollen.

Schlichtweg gar kein Palmöl zu verwenden, ist bei einigen Produkten gar nicht so leicht umsetzbar, denn das Pflanzenöl ist ein essentieller Grundstoff bei der Herstellung von Leckereien wie unserer Veganz Schokocreme. Bisher konnten wir nämlich noch keine vegane Alternative zum Ersatz-Duo aus Sonnenblumenöl und Butter finden, die unserem Anspruch genügt, so unfassbar vielseitig einsetzbar ist und die Qualität der Rezeptur nicht mindert.

Palmöl ist geschmacksneutral, sehr hitzestabil und super lange haltbar. Außerdem weist es bei Zimmertemperatur eine feste Konsistenz auf und muss deshalb nicht chemisch gehärtet werden. Bei Körpertemperatur wird es weich. Ziemlich praktisch, oder?! Denn dadurch wird unsere Schokocreme so wunderbar cremig und zartschmelzend, dass du dir ein Leben ohne unseren schokoladigen Aufstrich auf deinem Sonntagsbrötchen nicht mehr vorstellen kannst. Wetten?

Neben diesen ganzen positiven Eigenschaften spielt ein weiterer Faktor für die Verwendung von Palmöl eine große Rolle: Andere Rohstoffe wie Kokos-, Raps- und Sonnenblumenöl haben schlichtweg einen schlechteren ökologischen Fußabdruck und benötigen zum Teil eine bis zu 17-fache Anbaufläche.

Nichtsdestotrotz hat Veganz das Ziel auf kompletten Palmöl-Verzicht umzustellen.

Bis dahin setzen wir bei unseren eigenen Produkten auf RSPO-zertifiziertes Palmfett und arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Lieferanten zusammen, um die beste Qualität und eine faire Produktion zu ermöglichen. Mit unseren Nachhaltigkeits-Scores haben wir bewusst auch den Parameter Regenwaldschutz mit aufgenommen. Damit kannst du direkt beim Kauf eines Produktes erkennen, ob hier alles sauber ist.

Doch kein Umwelt-Bodyguard? Dann bist du vielleicht eher ein …

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