Be faster go vegan – Extremradsportler Ben Urbanke im Interview

Blog, Gewinnspiele | 11. April 2016

BE FASTER GO VEGAN – DAS BUCH

Ben1Be faster go vegan – das ist das Credo des Extremradsportlers Ben Urbanke. 200-Kilometer-Trainingsfahrten, Non-Stop-Rennen über 400, 600 oder sogar 1000-Kilometer ziehen sich durch sein sportliches Leben. Die passenden Mittel gegen lange Regenerationszeiten und Muskelkater hat Ben parat. In seinem Buch Be faster go vegan zeigt er, wie man diese Probleme mit der richtigen Ernährung verbannen und seine sportlichen Leistungen sogar noch steigern kann. Seine 75 Rezepte sind speziell auf Sportler zugeschnitten: belebende Smoothies, Suppen und Salate sowie stärkende Hauptmahlzeiten wie Mango Daal oder rohköstliche Lasagne, nahrhafte Riegel und Chia-Gels – die perfekten Begleiter für Wettkämpfe. Alle Gerichte lassen sich in kürzester Zeit zubereiten – ideal für Menschen, die ihre Zeit lieber beim Sport verbringen.

ZU DEN REZEPTEN

Ergänzend erzählt Ben die spannende Geschichte seiner Radsportkarriere – bis zum Finish des legendären Radrennens Paris-Brest-Paris.
Fazit:Ein Buch für alle, die weniger in der Küche, dafür mehr auf dem Sattel, im Fitnessstudio oder auf dem Fußballplatz stehen wollen. Und dabei großen Wert auf ihre Ernährung legen.


Gewinnspiel

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Teilnahmeberechtigt ist jede Person mit Wohnsitz in Deutschland. Das Gewinnspiel beginnt am 11.04.2016 und endet am 18.04.2016.

SCHON GEWUSST?
Neben seiner Sportlerkarriere und der Entwicklung einer eigenen Produktlinie, hat Ben vor einigen Jahren FIBUR gegründet – die erste ethisch-ökologische Vorsorgeberatung Deutschlands. Wer mit seiner Altersvorsorge keine Kinderarbeit, Atomkraft oder Lebensmittelspekulationen mitfinanzieren will, kann sich dort beraten lassen.


Interview

VEGANZ FRAGT NACH
Wir haben Ben mal ganz genau unter die Lupe genommen und ihn zu den Themen Ernährung, Sport und Lebensweise ausgefragt. Viel Spaß beim Lesen!

Warum und wann wurdest Du Veganer?
2012 habe ich von vegetarisch auf vegan umgestellt. Meine Mutter hat uns zu Hause immer bewussten Konsum vorgelebt. Hauptargument waren daher für mich zunächst ökologische Aspekte. Ethische Aspekte kamen für mich später dazu. Fleischkonsum hat negative Auswirkungen auf den Wasserverbrauch und den Klimawandel, begrenzt die für menschliche Nahrung dringend benötigten Ackerflächen und begünstigt somit die Welthungerproblematik.

Wozu braucht die Welt eigentlich Veganer?
Veganer brauchen wir dringend als Gegenpol und als Vorreiter, damit wir alle eine gemeinsame Zukunft haben. So wie der Mainstream-Konsument lebt, bräuchte man mehr als eine Erde. Das können wir uns auf Dauer nicht leisten.

Wie hat Dein Umfeld auf Deine Ernährungsumstellung reagiert?
Meine Familie und Freunde waren dem ganzen gegenüber sehr aufgeschlossen, da ich auch aus einer Familie komme, wo auf saisonale, regionale Nahrungsmittel in Bioqualität sehr viel Wert gelegt wurde.
Meine Radfreunde waren anfangs skeptisch, als sie meine Chia-Mango Getränke in der Radflascbe entdeckt haben. Über meine selbstgemachten Energiekugeln wurde am Anfang auch eher gelächelt. Doch dann wurde meine Leistung besser und besser und die Leute fragten sich nach dem Grund. Mittlerweile muss ich immer etwas mehr Verpflegung unterwegs mitnehmen, da sich viele interessierte und begeisterte Abnehmer für die Energiekugeln finden.

Welche Tier- und/oder Umweltschutzorganisationen unterstützt Du?
Greenpeace, Animal Equality, Erdlingshof, Albert Schweitzer Stiftung

Hat sich Deine sportliche Leistung nach Deiner Ernährungsumstellung verändert und wenn ja, wie?
Meine Leistungsfähigkeit hat sich extrem verändert. Die neue Ernährung war wie eine weitere Dimension, die neben Training und Wettkampf aufgetaucht ist. Ich bin fitter, wacher, ausdauernder, habe keine Magenprobleme mehr unterwegs, meine Regenerationszeiten haben sich massiv verkürzt, so dass ich schnell wieder aufs Rad steigen kann.

Was isst Du nach dem Training am liebsten?
Hanfmilch mit Datteln und Kokoswasser

Was motiviert Dich beim Sport besonders?
Zu sehen, dass ich mit eigener Körperkraft immer weitere Distanzen bewältigen kann. Ich komme immer leichter und besser voran, kann die Natur und neue Landschaften genießen und mich mit vielen interessanten Menschen auf den verschiedenen Events austauschen.
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Was würdest Du Sportlern raten, die auf eine vegetarische bzw. vegane Ernährung umstellen möchten?
Sie müssen keine Sorge vor Mangelerscheinungen haben. Eine pflanzliche Ernährung im Sport ist sehr einfach umzusetzen und ist größtenteils sogar basisch, was gut für den Körper ist. Es gibt nichts, auf was man verzichten muss. Am besten ist es, es einfach mal auszuprobieren. Die Erfolge werden für sich stehen und sind Überzeugung genug.

Worum geht es in Deinem Buch?
Es geht darum zu zeigen, wie positiv sich eine rein pflanzliche Ernährung auf die Leistungsfähigkeit des Körpers auswirken kann und zwar sowohl im Sport als auch im Alltag. Dazu muss man nur wissen, welche Power die Nahrungsmittel geben können. Sie müssen eine hohe Nährstoffdichte haben, um den Körper optimal versorgen zu können – vor, während und nach der Belastung. Die Ernährung ist so einfach und die Rezepte sind so schnell zubereitet, dass jeder eingeladen ist, es einfach mal auszuprobieren und sich von den positiven Effekten fernab von Nahrungsergänzungsmitteln und Pülverchen zu überzeugen.

Was ist Dein veganes Lieblingsprodukt?
Datteln und Chiasamen, weil sie sehr nährstoffreich und basisch sind. Sie liefern beim Sport und im Alltag optimale Energie, sind platzsparend zu transportieren und vielseitig einsetzbar (Gels, Energiekugeln, Drinks, etc.).

Was darf in Deiner Küche auf keinen Fall fehlen?
Mein Hochleistungsmixer

Mit wem würdest Du gerne mal den Kochlöffel schwingen?
Mit Udo Pollmer, um ihn mal in Action zu erleben und nicht nur seine theoretischen Äußerungen wahrzunehmen. Davor drehen wir natürlich eine sportliche Runde auf dem Rad zusammen und kaufen im veganen Supermarkt gemeinsam ein.

Welcher Fahrradmarathon hat Dich bisher am meisten begeistert?
Paris-Brest-Paris war mit seinen 1200 km mein bisheriges Highlight, da ich es geschafft habe, ohne Schlaf als schnellster jüngster Starter unterhalb der magischen Grenze von 50 Stunden zu bleiben. Die Teilnahme hat zwei Jahre Vorbereitung und viele Qualifikationshürden gekostet und Menschen aus 89 Nationen waren unter den 6.000 Startern. An der Strecke waren Tag und Nacht über 20.000 Zuschauer. Es war einfach ein unglaubliches Erlebnis.

Dein Lebensmotto:
Gestalte dein Leben so, dass es dich glücklich macht. Man lebt nur einmal.

Deine Botschaft an alle Nicht-Veganer:
Die pflanzliche Vielfalt an Lebensmitteln ist so bunt wie die Natur. Deshalb ist pflanzliche Ernährung kein Verzicht sondern eine Bereicherung. Probiert es einfach mal aus.

Kommentare

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Eure Kommentare

  1. Antworten

    Gerlinde Kaneberg
    12. April 2016

    würde mich freun