Rocco von der Band Berge im Vegan(z)-Interview

Seit letzen Freitag sind Berge mit ihren Liedern über Liebe, Glück und Freiheit wieder auf Tournee in Deutschland und Österreich. Im Vorprogramm werden sie dabei von The Voice of Germany-Teilnehmer Rasmus Hoffmeister begleitet und statten sogar vier unserer Veganz-Filialen einen Besuch ab. Sei bei den intimen berge-Mini-Konzerten in Frankfurt am Main, Essen, München und Wien dabei! Außerdem verlosen wir mit der Band Freitickets für ihre Konzerte auf unseren jeweiligen Facebook-Seiten der Filialen. Schnell mitmachen lohnt sich.

In einem kleinen Veganz-Interview haben wir uns Rocco von Berge zur Brust genommen und ihn gefragt, wie er zu den Themen Veganismus und Ernährung steht. Uns hat er auf charmante Art und Weise Rede und Antwort gestanden und außerdem verraten, woher die Band ihre Inspiration für neue Songs bekommt und was nach einem langen Probetag auf den Tisch kommt.


Worum geht es hauptsächlich in euren Songtexten?

Am Ende geht es in den meisten Songtexten schon um Liebe. Keine romantische Liebe, sondern die Liebe, die unseren Kosmos zusammenhält. Um Inspiration und die Dinge, die immer wieder ausgesprochen werden müssen, weil wir Menschen so vergesslich sind! Vor allem bei den schönen Dingen!

Woher nehmt ihr eure Songideen?

Songs entstehen bei uns so unterschiedlich wie es nur sein könnte. Beim Abwaschen nebenbei oder bei stundenlangen Schreibe-Sessions, jeder einzeln und auch zusammen. Und genauso ist es auch mit den Ideen, oft ist es ein kleiner Impuls, der eine Idee entfacht. Ich habe manchmal Ohrwürmer von Songs, die es noch gar nicht gibt. Wenn ich diesen Ohrwurm zu lange habe, höre ich genauer hin und nehme ihn auf.

Was esst ihr nach einem Gig/langem Probetag am liebsten?

Wir haben in Berlin Friedrichshain einen Stamm-Inder, dort gehen wir auffällig oft essen und dort gibt es mittlerweile auch fast alle Gerichte auf Wunsch auch in veganer Ausführung.

Wie hat dein Umfeld auf eure Ernährungsumstellung reagiert?

Meine Mutter fand das ziemlich schnell spannend und versucht sich neuerdings an veganen Rezepten. Wir haben zuhause oft Gespräche über Ernährung und die Tatsache, dass unsere Eltern zu Kinderzeiten auch nur einmal Fleisch pro Woche hatten, hilft sehr dabei, das angebliche “zu wenig Proteine” Argument zu entkräftigen.

Welche Tier- und/oder Umweltschutzorganisationen unterstützt ihr als Band?

Wir haben im letzten Jahr einige Aktionen mit der PETA umgesetzt und u.a. auch eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die erfolgreich 10.000 Euro eingebracht hat. Wir sind in erster Linie aber Musiker und wollen vor allem durch unsere Musik einen Teil zum friedlichen und bewussten Miteinander beitragen!

Was hast du zuletzt gegessen?

Ich hatte gerade einen Honigmelone-Apfel-Mango-Smoothie.

Was ist euer veganes Lieblingsprodukt?

Da gibt es nicht das EINE, wir essen auch nahezu keine Imitate, also keine veganen Burger oder vegane Vurst oder so. Wir Essen einfach gerne viel Obst, Gemüse und Essen aus der Natur.

Was darf in deiner Küche auf keinen Fall fehlen?

In meinem Fall wäre es wohl Wasser! Ich finde Wasser wichtiger als alles andere! Spinat wäre vielleicht auf Platz zwei!

Mit wem würdest du gerne mal den Kochlöffel schwingen?

Das ist eine sehr gute Frage, ich kenne eigentlich kaum Köche, möchte aber schon seit Wochen mal einen veganen Kochkurs machen! Vielleicht habt ihr ja eine richtig tolle Empfehlung!

Wozu braucht die Welt eigentlich Veganer?

Die Welt braucht vor allem ein gesteigertes Bewusstsein für Ernährung. Seit gerade mal 50 Jahren gibt es die Nahrungsmittelindustrie wie wir sie kennen. Der Großteil der Umsetzung geht aber auf Kosten unseres Ökosystems und natürlich auch auf Kosten von Millionen von gezüchteten Tieren und ihr Leiden. Vegane Ernährung ist ein wichtiger Schritt, Dinge wie Massentierhaltung wieder abzuschaffen.

Eure Botschaft an alle Nicht-Veganer…

„Lasst euch nicht unter Druck setzen!” Wir sind beide keine Freunde der aktuellen Veganer-Nicht/ Veganer Debatte. Fast alle Beteiligten haben vor einiger Zeit noch Fleisch oder Milchprodukte zu sich genommen. Und jetzt sofort alle Menschen zu verurteilen, wird keinen heilsamen Wandel auslösen. Die Veränderung zur fleischlosen Ernährung ist eine logische Konsequenz und es hat sich schon einiges zum Positiven verändert, aber ein bisschen Geduld gehört auch dazu. Man kann andere Menschen jederzeit aufklären, aber belehrt werden sollte niemand!

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